Rund um Tangalle gab es für uns nicht so viel zu entdecken wie beispielsweise im Kulturellen Dreieck. Wir haben viel am Pool und am Strand ausgeruht. Sofern man mit Baby von Ruhe sprechen kann. Urlaub mit Baby ist eben doch nicht Urlaub - nur mit Baby, sondern mehr wie mit Baby zu Hause - nur eben wo anders.
Donnerstag, 8. März 2018
Tangalle
Rund um Tangalle gab es für uns nicht so viel zu entdecken wie beispielsweise im Kulturellen Dreieck. Wir haben viel am Pool und am Strand ausgeruht. Sofern man mit Baby von Ruhe sprechen kann. Urlaub mit Baby ist eben doch nicht Urlaub - nur mit Baby, sondern mehr wie mit Baby zu Hause - nur eben wo anders.
Sonntag, 4. März 2018
Ella
Ella begrüßte uns mit einem Straßenschild: Welcome to nature's paradise!
Glücklicherweise waren wir außerhalb des Dorfes untergekommen. Wir wohnten in einer kleinen überteuerten und leicht schmuddeligen Pension. Die Badezimmerfliesen machten aber einiges wieder gut. In dem Baum vor unserem Fenster wohnte eine Affenfamilie und nebenan ein britisches Pärchen. Die Wände waren so dünn, dass man jedes Wort verstehen konnte. Die Nachbarn hatten Pech mit uns, denn Lea hatte Bauchweh und dadurch begründete nächtliche Schreiattacken. Wir hatten leider auch hier wieder Gardinen statt Vorhänge. Gegen 5:30 zelebrierte die uns umgebende Tropenfauna lautstark die ersten Sonnenstrahlen und das wollte Lea natürlich nicht verpassen.
Zum Frühstück gab es Obst, Pancakes und einen Stromausfall. Ein unvorsichtiger Gast beantwortete die Frage, ob er seinen Toast getoastet möchte mit 'ja', woraufhin der Dieselgenerator, der praktischerweise direkt neben unserem Tisch untergebacht war, eingeschaltet wurde. Nun konnte man sich zwar nicht mehr unterhalten, aber der Toaster lief einwandfrei.
Während unseres Aufenthalts machten wir die obligatorische Wanderung zum Little Adams Peak, von dem man eine wunderschöne Aussicht auf die umgebende Bergwelt hat und aßen in einem sehr teuren Hotel mit phantastischer Panoramaterrasse zu Mittag. Anschließend spazierten wir zur berühmten Nine Arches Bridge, um den Zug, mit dem wir nicht gefahren sind (Hatte ich das schon erwähnt?) wenigstens zu fotografieren. Am nächsten Morgen erzählte uns ein niederländisches Pärchen, dass auch sie von der einzigartigen Schönheit dieser Zugstrecke gehört hatten. Daraufhin hatten sie sich zu einem Bahnnhof zu Anfang der Strecke fahren lassen, obwohl ihnen dies einen Umweg von fünf Stunden und Zusatzausgaben von 50€ beschert hatte. Ihre Begeisterung hielt sich rückblickend jedoch in Grenzen, da der Zug so voll war, dass sie durch die Menge der Mitreisenden nur selten Schnipsel der Landschaft erspähen konnten.
Donnerstag, 22. Februar 2018
Kandy
In Kandy blieben wir für zwei Nächte in einem sehr zentral gelegenen Hotel. Für den einen Tag hatten wir uns einen Tuktukfahrer gemietet, um die weitere Umgebung zu erkunden. Wir erklärten ihm kurz, dass wir gern den Botanischen Garten und zwei alte buddhistische Klöster besuchen wollten. Darauf erwiderte er, das könne man später tun, zunächst würden wir aber eine Gewürzplantage und eine Teefabrik besuchen. Wir versuchten ihm klar zu machen, dass wir tags zuvor bereits bei einer Gewürzplantage angehalten hatten, damit Chelsea als Fahrer dort kostenlos Mittagessen konnte (ein unbeschreibliches Erlebnis, Gewürzpflanzen bekamen wir kaum zu Gesicht, dafür wurden uns Salben und Tinkturen gegen alle nur erdenklichen Leiden auf die Arme geschmiert, in einer art liveQVC-Veranstaltung) und dass wir lieber eine Teeplantage im Hochland besuchen wollten. Unser Fahrer blieb äußerst hartnäckig, erklärte sich jedoch widerwillig dazu bereit, uns zunächst zum Botanischen Garten und zu den Klöstern zu fahren. Er machte aber sehr deutlich, dass er das für eine ziemliche Zeitverschwendung hielt. Mittlerweile hatten wir auch herausgefunden, worum es ihm ging. Er spekulierte nicht auf ein Gratisessen, sondern auf Schlepper-Creditpoints für seine Touristenführerausbildung. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die von ihm anvisierte Plantage mehr als 45 Minuten vom Hotel entfernt war und das auch noch in die andere Richtung, gab es eine Ansage von T., einen U-turn und einen sehr kurzen Stopp in der Teefabrik, sowie einen ironischen Eintrag in seinem neuen Bewertungsbuch, den er glücklicherweise nicht verstanden hat. Den Rest unserer Zeit in Kandy verbrachten wir mit einem Besuch im Zahntempel und mehreren Versuchen auf dem Schwarzmarkt Zugfahrkarten nach Nuwara Eliya aufzutreiben. Da diese leider erfolglos blieben und wir mit Lea nicht riskieren wollten sechs Stunden im Zug zu stehen, haben wir uns, langweilig aber wahr, wieder einen Fahrer gesucht.
Galle
In Galle angekommen, besuchten wir zunächst unser Hotel. Es war eine kleine Anlage voller blühender Bäume, die außerhalb der Stadt terrasse...
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In Galle angekommen, besuchten wir zunächst unser Hotel. Es war eine kleine Anlage voller blühender Bäume, die außerhalb der Stadt terrasse...
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Wir hatten uns sehr auf den Besuch Ellas gefreut. Der Reiseführer versprach einen 'Geheimtipp' in den Bergen, recht teuer, aber loh...
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In Kandy blieben wir für zwei Nächte in einem sehr zentral gelegenen Hotel. Für den einen Tag hatten wir uns einen Tuktukfahrer gemietet, um...